Armutszeugnis !

Lena Vanilli
Lena Vanilli
 Administrator edited September 2014 in General Themes
Oh Mann,

das nenn ich mal ein richtiges Armutszeugnis: da muss sich die Hypergrid-OpenSim-Gemeinde von Philip Rosedale erklären lassen, was das Metaversum ist. Soweit ist es schon gekommen! Und was das Schlimmte ist: die Opensim-Gemeinde freut sich darüber! Endlich mal Jemand da, der Ihnen eine Perspektive und eine Vision gibt.

Was soll man dazu sagen ???

http://www.hypergridbusiness.com/2014/0 ... onference/

Liebe Grüße
Lena
«13

Comments

  • Klarabella Karamell
    Klarabella Karamell
     Member edited 12:24PM
    Also, Lena, auch wenns dich quält, er hats erfunden...
  • Minethere Always
    Minethere Always
     Member edited 12:24PM
    I'm not delighted and I "think" I am part of the Opensim Community. I also could care less about him or the conference, tbh...lol
  • Lena Vanilli
    Lena Vanilli
     Administrator edited 12:24PM
    Huhu Klärchen,

    naja, erfunden hat er es gerade nicht, die virtuelle Realität und das Metaversum. Aber er war ein Vorreiter mit SecondLife und er hat VR erst richtig populär gemacht. Ohne Frage!

    Aber dem Hypergrid (oder auch Metaversum) steht SecondLife mit seiner zentralen, geschlossenen Ausrichtung diametral gegenüber. Und das ist ja auch so von SecondLife gewollt, weil sie ja nur so ihr proprietäres System halten können. Und auch die kommerziellen Grids im "Metaversum" haben die gleiche Denke. Das ist auch verständlich.

    Mir ist natürlich auch bekannt, dass Rosedale selbst erkannt hat, dass ein geschlossenes, zentralistisches Grid nicht zukunftsfähig ist. Es ist nicht mehr zeitgemäß. Und wirkliche Marktmacht kann nur in der Mobiliersung der Massen liegen. Ein einfaches VR-Basissystem, dass von Jedem Noob genutzt werden kann. Und genau auf diesen Bereich zielt ja sein neues Produkt. Und er hat auch erkannt, dass er sich von vornherein mit diesem Basissystem öffnen muss. Am Bestem OpenSource. Nur so kann er die Massen erreichen.

    Auch das OpenSim ist einmal mit der Vision gestartet, ein freies und übergreifendes Metaversum zu schaffen. Und da gab es den Geburtsfehler, dass man die Strulturen von SecondLife "1 zu 1" nachgebildet hat. Das Hypergrid hätte die Basis sein müssen, und nicht der nachträgliche Versuch, Zentralsysteme irgendwie zu einem Metaversum zusammen zu schustern.

    Leider ist das auch ein Grund, warum die virtuelle Realität noch nach (insgesamt) fast 15 Jahren immer noch vor sich hindümpelt. Und OpenSim macht dabei eben aus diesen Gründen leider auch keine bella Figura. Dazu kommt, dass OpenSim viel zu kompliziert in der Implementierung ist.

    Eigentlich finde ich das voll okay, was Rosedale da macht. Er hat die Zeichen der Zeit erkannt und versucht, dafür das richtige Produkt zu schaffen. Und wie immer: auch gewinnbringend einzusetzen. Er ist auf dem richtigen Weg. Ich finde das Klasse, was er vorhat!

    Aber, warum ich dieses Posting "Armutszeugnis" tituliert habe: Ich finde es beschämend, dass diese Ideen nicht aus den Reihen der OpenSim-Gemeinde kommen. Man hängt hier an alten Strukturen fest, die sogar das freie Hypergrid verhindern. Daran ändern auch die eher amateurhaft implementierten "HG-Funktionen" nichts. Anstatt sich der Konnektivität zuzuwenden, kümmert man sich lieber darum, wie man die Assets in kommerziellen Grids besser sichern kann.

    Dieser Beitrag von Rosedale auf der OS-Konferenz ist sicherlich interessant (wenn er denn mehr in die Tiefe geht). Aber er geht wohl kaum mit der Meinung der OS-Devs zusammen. Und nun lässt sich die OpenSim-Gemeinde von Rosedale erklären, was das Metaversum ist und wie man es richtig macht. Und das ist für mich ein Armutszeugnis. :(

    Irgendwann, wenn OpenSim mit der Geschmacksrichtung "0.8.7.2.a.4he73 hg 3.4.1" immer noch Beta ist, wird Rosedale längst an Allen vorbeigezogen sein. Ich traue es ihm jedenfalls zu. ;)

    Liebe Grüße
    Lena
  • Klarabella Karamell
    Klarabella Karamell
     Member edited 12:24PM
    Danke Lena, so herum verstehe ich das, und kann das auch so unterschreiben.
    Zumal Rosedale seit je eher der Fraktion derVisionäre, als der Buchhalter zuzurechnen ist. Open Sim scheint derzeit mehr von Buchhaltern regiert und getrieben zu sein.
    Was können wir tun? Spontan kam mir die Idee, ob man nicht über crowdfounding versuchen sollte, eine mehrtägige Konferenz europäischer Entwickler zu organisieren. Vielleicht kommt eine Vision dabei heraus :geek:
  • Claro Laval
    Claro Laval
     Member edited 12:24PM
    Servus!

    Ich glaube, solange ein Projekt (egal welches) von Machern (Programmierern, Handwerkern, Buchhaltern etc.) betrieben wird bleibt es im "Entwicklungsstadium". Aber es entwickelt sich nicht weiter, es beschäftigt sich mit sich selbst. Wird ein Projekt von Visionären betrieben wird es wohl nie geboren... leider ;) Ich glaube Rosedale ist so a bissl ein "Zwischendrin" und kann deshalb auch Dinge bewegen. Er ist kein reiner Träumer.

    Ich fürchte den meisten "Verantwortlichen" in der Entwicklung rund um VR und speziell im OpenSim fehl die Fähigkeit zur Imagination. Und das ist noch weit weg von einer Vision.

    Drum bringt eine "Entwickler-Konferenz" nix... außer neuer Ansätze, wie Assets verwaltet werden könnten.

    Schönes Wochenende!
  • Mareta Dagostino
    Mareta Dagostino
     Member edited 12:24PM
    Erstmal möchte ich klarstellen, dass ich sehr große Hoffnungen in Rosedales neues Projekt stecke. Open Source mit verteilter Infrastruktur ist genau das, was ein 3D-Internet für die Masse erst ermöglicht. Insofern gönne ich ihm jede Redeplattform, die ihm geboten wird ... meinetwegen auch bei Overte, selbst wenn die zwischen den jährlichen Spendensammel-Events ("Konferenzen") einfach wieder ein knappes Jahr abtauchen.

    Ob es wirklich an mangelnden Ideen und mangelnder Fantasie der Entwickler von OpenSim liegt, wie hier angedeutet wurde? Ich glaube nicht daran. Ein grundsätzliches Redesign der Software ist ein Riesen-Ding, erfordert viel Arbeit im Hintergrund, und die ersten Alphas von "OpenSim 2.0" wären vermutlich aus Anwendersicht viel schlechter als das Bestehende. Schon was Freaky vor hat, ein Redesign der Innereien ohne Bruch der Anwenderschnittstellen, ist ein großes Arbeitspaket. Die Frage, die ich mir stelle, lautet daher eher: Wo findet sich ein Kern von freiwilligen Entwicklern zusammen, die ein sauberes Software-Design erstellen ... und dann vermutlich zwei Jahre hartnäckig coden, bis die ersten Anwender das neue Programm ernsthaft verwenden können? Um sich dann von der Community anhören zu müssen, dass es eine Frechheit sei den Content von 1.0 nicht unverändert nach 2.0 portieren zu können!

    Einfache Konfigurierbarkeit: Auch wenn der Variablenzoo von OpenSim weiter aufgeräumt wird, bleibt der Betrieb eines Webservers im Internet immer eine recht anspruchsvolle Aufgabe. Schon jetzt ist die Konfiguration von OpenSim ein Klacks, sofern man die vom jeweiligen Grid vorbereiteten Beispielkonfigurationen verwendet und nur die obligatorischen Anpassungen macht. Wer persönlich an jeder Schraube drehen will, kann sich auch bei 2D-Webservern wie Apache totkonfigurieren. Die meisten Anwender scheitern doch eher an Infrastrukturthemen wie Ports, Firewalls, Loopback, Linux-Konfiguration, Backups, Screen, Startscripte, ...
  • Akira Sonoda
    Akira Sonoda
     Member edited 12:24PM
    Huhu Lena,
    das nenn ich mal ein richtiges Armutszeugnis: da muss sich die Hypergrid-OpenSim-Gemeinde von Philip Rosedale erklären lassen, was das Metaversum ist. Soweit ist es schon gekommen! Und was das Schlimmte ist: die Opensim-Gemeinde freut sich darüber! Endlich mal Jemand da, der Ihnen eine Perspektive und eine Vision gibt.

    Du gehörst auch dazu! zu der OpenSim Gemeinde! Oder setzt du was anderes ein? Auch ich gehör dazu! Auch wenn ich die Arriba Software verwende, so ist das vorerst mal ein "gepimpter" OpenSim. Ob der Philip Rodedale der Richtige ist, der mir erklört was das Metaversum ist, weiss ich nicht. Ich hätte eher Neal Stephenson dafür eingeladen, der hat's erfunden (jedenfalls den Begriff kreiert und in Snowcrash beschrieben). Philip Rosedale wird möglicherweise von einer Implementation irgend einer Software sprechen und erzählen wie toll es ist mit schwarzen Kistchen vor den Augen rumzusitzen. Ist sicher spannend.

    Das Ziel vom OpenSimulator Projekt: (Zitat von der OpenSimulator Homepage) "OpenSimulator is an open source multi-platform, multi-user 3D application server. It can be used to create a virtual environment (or world) which can be accessed through a variety of clients, on multiple protocols. It also has an optional facility (the Hypergrid) to allow users to visit other OpenSimulator installations across the web from their 'home' OpenSimulator installation. In this way, it is the basis of a nascent distributed Metaverse".

    Wie gut das Ziel erreicht wurde darf jeder selbst entscheiden ... Ich persönlich finde den letzten Satz etwas gar hoch gegriffen. OpenSimulator ist eine mögliche Implementation einer virtuellen Welt. Wenn Rosedale jetzt eine andere Implementation als Second Life, das er schon versifft hat, ausprobiert, dann soll der das, ich lass mich gerne positiv überraschen. Ich würde es eher als Armutszeugnis sehen, wenn alle OpenSimmer wie aufgeschreckte Hühner gackernd durch die Gegend flattern und rumschreien: "Was macht der Rosedale? Das müssen wir jetzt auch machen !! und zwar pronto"!

    OpenSimulator ist Open Source. Es ist nicht verboten an der Technik rumzuschrauben und neue ideen reinzubringen. Hypergrid ist schlecht? Mach's besser. Source ist zu kompliziert. Mach ein Refactoring! Neue Ideen? spiel rum! Freaky hat was gesehen und es implementiert und er arbeitet weiter und ich bin super gespannt was da sonst noch raus kommt. Mareta hat sich um das Packaging gekümmert, damit die Installation eines Sims einfacher wird. Ein positiver Schritt vorwärts! Dorena hat ne Version on a Stick gemacht, damit ein Arriba einfach standalone betrieben werden kann! Michelle räumt das Knuddelmuddel mit den Modulen auf (jaja letztes Jahr hatten sie Grady Booch, der Godfather der modularen Software Entwicklung, als Keynote Speaker ;-), ich bin super gespannt was sie austüftelt. Ich selbst hab mit Surabaya auch schon am OpenSim Oekosystem rumgewerkelt, aktuell beschäftige ich mich damit die Vorgänge intern im OpenSim zu verstehen und hab wahrscheinlich mehr ideen, als ich verwirklichen kann. Mein primäres Ziel, aus dem MONO/C# Jammertal rauszukommen (ob da irgendwann was schlaues reuskommt, keine Ahnung, ich setz mich da auch nicht unter Druck, rumspielen, sachen ausprobieren, lernen, das ist schon viel und super spannend). Klar im Moment ist die Grundlage immer noch OpenSim und eines der Prinzipien ist, bei mir jedenfalls, kompatibel zu den Viewern zu bleiben, sprich zum Protokoll auf dem sie basieren. Aber auch das muss nicht immer so bleiben.

    Der "Greenfield Approach" den Du beschreibst, ich wills nicht generell verneinen, aber ich glaube schlicht nicht daran. Schon gar nicht in einem Projekt das von Enthusiasten betrieben wird. (Managed) Evolution, das hingegen erachte ich als möglich und sehe ja auch was da bereits am Laufen ist, neben dem was die "Entwickler" so treiben. In einem Mailverkehr mit Justin wo ich nach einer Roadmap gefragt habe, hab ich folgende Antwort erhalten: "For better or for worse, I would say that OpenSimulator development culture is individualistic, where people pick their own goals and scratch their own itch rather than decide on things as a 'team'.. ... da muss ich Justin recht geben. Vielleicht mit einem guten "Vordenker" ( nicht Rosedale, der macht sein eigenes Ding ) und einer strikten Governance könnte es etwas anders laufen, aber der oder diejenige muss wirklich gut sein, damit auch genügend Leute mitziehen...

    Deshalb aktuell lieber in kleinen Schritten vorwärts gehen als stehen zu bleiben und darüber zu sinnieren wie schön es wäre wenn man ein Fahrzeug hätte.

    Just my 2 cents
    LG Akira
  • Data Rossini
    Data Rossini
     Member edited 12:24PM
    Hallo Lena, hallo Metros,

    auch andere fähige Leute machen sich Gedanken, wie ein Metaversum realisiert werden kann.

    Bei High Fidelity muss ich bis jetzt auch einen Client (sog. Interface) installieren.
    Ebenfalls ist für mich die mögliche Verwendung von noch zu wenig ausgereifter peripherer Technik wie Oculus Rift - mit der relativen niedrigen Pixelauflösung und dem Ding auf dem Kopf, Gloves oder Kinect (Gestenerkennung)
    zur Zeit noch nicht das einschlagenden Argument für eine System das eine virtuelle Welt realisiert.
    Ich gehöre noch zu denen, die in der virtuellen Welt am liebsten per Tastatur mit anderen kommunizieren.

    Auf dem richtigen Weg ist meiner Meinung nach OpenSim als Open-Source-Projekt mit seiner Offenheit (Hypergrid).

    Auch war Cloudparty sehr vielversrechend, wurde aber leider im Februar beerdigt bzw. von einer anderen großen Firma aufgefressen.
    Was mich von Cloudparty am meisten beeindruckt hat war, dass es nur einen Webbrowser als Client benötigt hat und man kein Plugin installieren musste.

    Momentan beobachte ich noch mit großem Interesse, wie es mit dem Open-Source Projekt ADL-Sandbox weitergeht (https://vwf.adlnet.gov/0776/adl/sandbox/ oder https://github.com/adlnet/Sandbox).
    Dieses Projekt ermöglicht auch eine virtuelle Welt, die im Webbrowser ohne Plugin läuft.

    LG Data
  • Lena Vanilli
    Lena Vanilli
     Administrator edited 12:24PM
    Huhu Data,

    vielen Dank für den Link! Dieses VR-System kannte ich noch garnicht. Das schaue ich mir mal näher an. ;)

    Viele Grüße
    Lena
  • bertl
    bertl
     Member edited 12:24PM
    Ja, das Leben, und das Universum, und der ganze Rest: die Projekte, die Kreativität, die Kommunikation, die sozialen Netzwerke.
    Alles nicht so einfach ;)
    OpenSim umfasst in seiner aktuellen Ausprägung knapp 500.000 Quellzeilen, übrigens die 0.6.5er lediglich etwa 340.000, es tut sich also was, rein quantitativ :). Kein Mickey-Mouse-Projekt auf jeden Fall, da den Überblick zu bekommen ist schon eine Leistung. Großen Respekt für alle die sich da rantrauen.
    Übrigens ein netter Einzeiler, ich mag so was ;):
    find . -type f -name "*.cs" -exec wc -l {} \; | awk '{ s += $1 } END { print s }'
    

    Was will der virtuelle Mensch eigentlich?
    Basteln und Quasseln und vielleicht noch Spielen, und dann auch der ein oder anderen gesitteten voyeuristischen Ausprägung noch Futter geben möglicherweise. Hierfür sind diese Plattformen sicherlich momentan ein möglicher Weg. Aber es ist auch klar, dass noch viel getan werden muss. 2D bleibt immer 2D, auch wenn es projiziert wird von 3D und einen Anschein erweckt den es gar nicht gibt. Aber ist das nicht überall so ...
    Was wir möchten findet im Kopf statt, und egal ob jemand jetzt gerne Blümchen pflanzt oder Ponies reiten lässt, in Gemeinschaft macht es (meist) mehr Spaß, weil wir etwas abdecken das sonst unbefriedigt bliebe. Wer Visionen hat gehört in die Klinik hat mal jemand gesagt, eine recht herbe, rationalistische möglicherweise typisch Hamburger-Geld-Adel-technische Einstellung. Visionäre wollen meist dann doch nur Geld verdienen, und/oder unsterblich werden. "Der von Apple" war auch so einer, aber nur mit ihm hat der Laden wieder richtig gebrummt. Es ist mir also durchaus recht wenn da einer daher kommt und von irgendwas schwafelt mit dem er glaubt den Menschen Inhalt geben zu können, zieht er die Fliegen an dann haben sie gemeinschaftlich Spaß. Sicherlich ist mir klar, dass er selbst der Letzte sein wird der genau diese Vision dann nutzt, weil es ihm persönlich nur um seine eigenen Ziele geht. Aber wenn es mir nutzt, ist es mir recht, den nötigen Abstand zu wahren das bewahre ich mir (hoffentlich ^^).
  • Ska Skaduwee
    Ska Skaduwee
     Member edited 12:24PM
    @ bertl

    so einfach kommst du mit deinem "Einzeiler" nicht weg, bitte erklär mir den doch mal kurz in so in 3 - 99 kurzen Sätzen *fg* und vergiss nicht eine Pipe musst du extra für Win Benutzer aufdröseln :D
  • Sheera Khan
    Sheera Khan
     Moderator edited 12:24PM
    Huhu Ska,
    find . -type f -name "*.cs" -exec wc -l {} \; | awk '{ s += $1 } END { print s }'
    

    Ich drösele das mal eben "wortweise" auf ...
    find                  Suche ...
    .                     ausgehend vom aktuellen Verzeichnis ...
    -type f               nach Dateien ...
    -name "*.cs"          mit der Endung .cs (Also c#-Quälcode) ....
    -exec wc -l {} \;     und zähle die Anzahl der Zeilen in den gefundenen Dateien ....
    |                     das Ergebnis (also die Anzahl der Zeilen in den Dateien soll weitergegeben werden an ein Skript in der Sprache AWK ...
    awk '{ s += $1 } END { print s }'     das der Reihe nach die Zeilenanzahlen aufsummiert und am Ende die Summe ausgibt.
    

    Das ist doch voll-intuitiv, oder? *giggles*

    Ciaoooo

    Sheera

    PS.: Dabei hat Bertl natürlich Leerzeilen und Kommentarzeilen mitgezählt. Aber nach einem kurzen Blick in die Dateien finde ich das ganz ok, das verfälscht das Ergebnis nur wenig ^^
  • bertl
    bertl
     Member edited 12:24PM
    +lach+
    na super sheera, die bashies unter sich, klasse kommentiert.
    und du hast natürlich recht mit den kommentar- und leerzeilen.
    hier also V2:
    find . -type f -name "*.cs" -exec cat {} \; | egrep -v "^[ ]+\*" | grep -v "/\*" | grep -v "^//" | grep -v "^$" | wc -l | awk '{ s += $1 } END { print s }'
    

    Jetzt auch ohne Kommentarzeilen und Leerzeilen, deutlich weniger (379688) :)
    Achso, Erklärung lol, ziemlich hingehaudert wie so üblich bei mir, +bekennender schlamper und chaot+ :), wird also einiges nicht stimmen vermute ich:
    - Leerzeilen bekommt man raus mit "grep -v "^$": eigentlich egrep um reguläre Ausdrücke verarbeiten zu können, aber bei Linux-Systemen ist grep mittlerweile schlauer geworden. "-v" heißt dabei: Zähle das was NICHT so ist, "^$" steht für: Zeilenende ($) folgt direkt auf Zeilenanfang (^).
    - bin jetzt kein cSharp-Freak(y), so weit ich das gesehen habe beginnen Kommentare dort mit "//" oder "/*" (Mehrzeiler) oder "*" direkt nach Leerzeichen bei fortgesetzten Leerzeilern, also all das wird entfernt:
    -- grep -v "^//": Zwei Schrägstriche direkt nach Zeilenanfang
    -- grep -v "/*": Nach Schrägstrich ein Stern, der maskiert werden muss mit "\" wegen der bash die den Stern sonst expandiert
    -- egrep (ist mir reingerutscht, der egrep) -v "^[ ]+\*": Nach dem Zeilenanfang kommen ein oder mehrere Leerzeichen und dann ein Stern.

    Könnte so einigermaßen stimmen.
    Und falls Windows-People mal mit Pipes spielen wollen kann ich Cygwin empfehlen :).
  • bertl
    bertl
     Member edited 12:24PM
    Aah, gerade schlechtes Gewissen bekommen von wegen Thread-Highjacking, war nicht so gemeint Lena :oops:
  • Eryn Galen
    Eryn Galen
     Moderator CreativeGroup edited 12:24PM
    @ska
    vergiss nicht eine Pipe musst du extra für Win Benutzer aufdröseln
    Also das is ne Frechheit !!! ;)
Sign In or Register to comment.
© Copyright 2018 - Metropolis Metaversum
All times are GMT